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Jubiläumsinterview Bellevue

14 Dezember 2020
Jubiläumsinterview Bellevue

Wir bedanken uns herzlich für den Jubiläumsartikel in europas größtem Immobilienmagazin - Bellevue

"FAMILIENSACHE“

Seit nunmehr 50 Jahren handelt Walter Arp mit Immobilien an Spaniens nördlicher Costa Blanca, seit einigen Jahren mit Unterstützung seiner Enkelin Julia. BELLEVUE sprach mit den beiden über Vergangenheit und Zukunft der Hanseatischen Gesellschaft

Sein Grossvater hatte eine Druckerei und so begann der 1935 geborene Enkel Walter Arp nach der Schule eine Ausbildung als Buckdrucker. Und weil er alles mit echter Leidenschaft angeht, machte er schnell Karriere, zunächst in Heidelberg, dann beim Aufbau einer Großdruckerei in Indien. Als Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre Ferienimmobilien in Spanien immer beliebter wurden, wechselte Walter Arp, seit 1959 mit seiner Jugendliebe Reni verheiratet und Vater von zwei Söhnen, den Beruf, gründete mit einem (ehemaligen) Partner die Hanseatische Gesellschaft und wurde Makler in Jávea. Mit den Jahren spezialisierte sich das Unternehmen auf hochwertige Immobilien an der ganzen nördlichen Costa Blanca und zählt zu den ersten Adressen der Region. 2015 trat Enkelin Julia Arp in die Firma ein, um das Familienunternehmen zeitgemäß in die Zukunft zu führen.

BELLEVUE: Walter Arp, erinnern Sie sich noch an die erste Immobilie, die Sie vor 50 Jahren verkauft haben?

Walter Arp: Klar. Unsere erste verkaufte Immobilie an der Costa Blanca war ein Neubau einer großen Baufirma in Benissa, die es heute noch gibt. Das Modell hieß „Saturn“ und kostete 65.000 DM inklusive Grundstück. Und wie viele Objekte haben seither über Sie den Besitzer gewechselt? Walter Arp: Das kann ich beim besten Willen nicht mehr sagen. Es müssen hunderte sein. Im Laufe dieser 50 Jahre haben wir auch viele Immobilien nicht nur einmal im Portfolio gehabt.

Wie war es damals an der Costa Blanca?­

Walter Arp: Schon immer zählten Sonne und Strand, Tapas und Traumhäuser, eben diese Kombination aus entspannter spanische Lebensart und dem vielleicht angenehmsten Klima weltweit. Dinge wie Schnorcheln, Wasserski, Segeln, Wandern, Tennis, Ausflüge ins Hinterland oder schick angezogen über die Promenade bummeln sind immer noch in Mode! Nur das Niveau hat sich gesteigert. Besonders bei den Immobilien. Noch vor 20 Jahren glaubte niemand, dass die Preise die Million-Grenze übersteigen würden. Heute liegen wir mit einigen Liegenschaften bei weit über drei Millionen Euro.

Julia, Sie sind 2015 in die Hanseatische Gesellschaft eingetreten. Wie ist die Zusammenarbeit zwischen Großvater und Enkelin?

Julia Arp: Absolut harmonisch, eine perfekte Kombination aus Erfahrung und jugendlichem Elan. Er hat unglaubliche Kontakte, kennt sich aus und hat für jedes Problem eine Lösung parat. Ich bin sehr viel mit Kunden unterwegs und kümmere mich intensiv um unseren Internetaufritt und Social Media Kanäle.

Zuvor waren Sie als Flugbegleiterin einer großen Airline tätig...

Julia Arp: Das habe ich auch einige Jahre mit großer Freude gemacht und dabei viel von der Welt gesehen. Aber als mein Großvater mir irgendwann dieses Angebot machte, konnte ich nicht ablehnen. Ich kenne diese nördliche Costa Blanca seit kleinster Kindheit und fühle mich hier sehr wohl.

Mit BELLEVUE verbindet die Hanseatische Gesellschaft seit jahrzehnte ein freundschaftliche Partnerschaft. Sie waren einer der ersten Makler, der professionelle Fotos lieferte ...

Walter Arp: Fotografieren war schon immer eine Leidenschaft von mir. Ein sonst eher kritischer Kunde meinte einmal: „Herr Arp, wegen Ihrer Bilder habe ich die BELLEVUE abonniert“.

Wie haben damals vor BELLEVUE und dem Internet Interessenten zu Ihnen gefunden?

Walter Arp: Wir fanden unsere Kundschaft anfangs auf Bootsmessen, vor allem in Hamburg und Düsseldorf mit unseren schon damals sehr ansehnlichen Messeständen. Wir erinnern uns an einen unserer ersten Messeauftritte in Hamburg, bei dem wir mit einer Glasvitrine, die zwischen zwei Messehallen stand und einem Hausmodell auf einer Drehscheibe, annähernd 600 Interessenten in neun Tagen generierten.

Zu Ihren Kunden zählten in den Goldgräberjahren auch Prominente wie James Last oder Roy Black. Aber es gab auch nicht so gute Phasen...

Walter Arp: Ölkrise, Golfkrieg, Wirtschafts- und Finanzkrisen – an schwierigen Zeiten mangelte es nicht. Aber wie heißt es? Bei Sonnenschein kann jeder. Auch nach einem Sturm noch da zu sein, das macht ein gutes Unternehmen aus.

Wie hat sich Corona auf die Costa Blanca und Ihre Geschäfte ausgewirkt?

Julia Arp: Tourismus und auch das Immobilienbusiness lagen einige Monate brach. Hier durfte ja niemand herkommen. Aber die Nachfrage war die ganze Zeit über konstant. Die eigene Immobilie unter der Sonne hat durch die Corona- Krise sogar einen höheren Stellenwert erfahren

Wie wird sich der Markt entwickeln, welche Tendenzen sind zu erkennen?

Julia Arp: Leichte Schwankungen sind abzusehen. Aber erlesene Standorte an Spaniens Mittelmeerküste, die sich über die Jahrzehnte positiv entwickelt haben, werden gefragt bleiben.

Auch mit 85 Jahren blitzt noch der Unterehmergeist in Ihren Augen. Vom Rückzug in den Ruhestand ist keine Rede?

Walter Arp: Arbeit war für mich niemals eine Last, immer ein Vergnügen, dass mich geistig und körperlich fit hält. Ich arbeite natürlich nicht mehr so viel wie früher. Das brauche ich auch nicht, weil ich weiß, dass bei Julia alles in besten Händen ist.

Was treibt sie an?

Julia Arp: Dass wir auch zukünftig ein gefragter Anbieter großartiger Immobilien an der nördlichen Costa Blanca bleiben.

Walter Arp: ...und immer für eine Überraschung gut sind; denn der Name Hanseatische Gesellschaft verpflichtet!

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