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I. Allgemeines zum Immobilienerwerb

Wenn von Spanien-lmmobilien die Rede ist, so denkt man wegen der besonderen Vorliebe der Bundesdeutschen für Spanien als Zweitwohnsitzland zunächst an touristische Objekte wie Bunga lows und Appartements. Daß aber daneben jährlich viele Milliarden in die Immobilienmärkte der großen Zentren wie Madrid und Barcelona fließen und eine große Nachfrage nach gewerblichen und nach landwirtschaftlichen Objekten besteht, ist weniger bekannt. Dabei sind häufig die Beweggründe, ein Grundstück in Spanien zu erwerben, für den gewerblichen oder landwirtschaftlichen Investor die gleichen wie für den sogenannten Residenz-Touristen: im Vergleich niedrigere Boden- und Baupreise, vor allen Dingen aber die Sonnengarantie, vergißt man einmal die Landstriche Spaniens im regenreichen Nordwesten.

Die hohen Energiepreise haben beispielsweise immer mehr deutsche Gartenbaubetriebe dazu gebracht, in Spanien eine Betriebsstätte zu eröffnen, um Blumen oder Gartenbauprodukte anzubauen. Die Rechnung geht auf: Angesichts der Gratisenergiequelle Sonne fallen die Transportkosten häufig nur unwesentlich ins Gewicht gegenüber den hier erforderlichen Kosten für das Heizöl im Treibhaus. Palmen, Tomaten oder Schleierkraut, um nur einige Beispiele zu nennen, sind eben in Sichtweite Afrikas erheblich preisgünstiger zu erzeugen als hierzulande im Treibhaus. Ein „heißes“ Argument für die Standortwahl Spaniens auch als Feriendomizil oder als Ruhesitz für das Alter ist die Sonne. Hotelinvestitionen haben wegen der guten touristischen Infrastruktur Spaniens und aufgrund seiner Nähe zu den dichtbesiedelten und schlechtwettergeplagten Gebieten Zentraleuropas eine gute Zukunftschance.